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AGAPLESION MARKUS KRANKENHAUS
Mammographie

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Mammographie

Digitale Mammographie

Mammographieaufnahmen werden von speziell geschulten radiologischen Fachkräften erstellt und unterliegen anschließend einer Doppelbefundung. Dabei wird besonders darauf geachtet, dass diese mitunter als sehr unangenehm empfundene Untersuchung möglichst ohne Zeitdruck und mit großem Einfühlungsvermögen durchgeführt wird.

Stereotaktische Mammaeingriffe

Die Heilungschance einer Brustkrebserkrankung hängt entscheidend von der Früherkennung ab. Daher wird versucht die Diagnose einer solchen Erkrankung so früh wie möglich zu stellen. Mitunter sind es nur winzige Gewebeverkalkungen oder sogenannte Architekturstörungen, welche nicht tastbar sind und mit keinem anderen Verfahren als der Mammographie diagnostiziert werden können. Dabei kann es sich um sogenannte Vorstufen einer Krebserkrankung handeln. In zunehmendem Umfang werden solche Veränderungen im Rahmen des Mammographie-Screenings entdeckt und müssen abgeklärt werden.

Das sicherste und zugleich am wenigsten belastende Verfahren zur gezielten Gewebegewinnung aus der Brust bei oben erwähnten Veränderungen ist die stereotaktische Vakuumbiopsie. Dabei wird der Befund in lokaler Betäubung an einem besonderen Mammographiegerät auf den Millimeter genau angesteuert und anschließend mit einer speziellen Nadel angesaugt und entfernt. Das gewonnene Gewebe wird abschließend geröntgt, um sicher zu gehen, dass der zu entfernende Befund auch tatsächlich erfasst ist. Anschließend wird das Gewebe an die Pathologie weitergeleitet. Ausgewiesene Mammapathologen erstellen innerhalb von 2 - 3 Tagen den endgültigen Befund, welcher anschließend die Basis aller weiteren Entscheidungen darstellt.

Dieses Verfahren wird seit 2003 im Radiologischen Institut am AGAPLESION MARKUS KRANKENHAUS durchgeführt. Da die Vakuumbiopsie besondere Erfahrung des Arztes erfordert, bleibt dieser Eingriff nur ausgewählten Ärzten vorbehalten. Mit ca. 300 stereotaktischen Eingriffen pro Jahr im MVZ Radiologisches Institut gelingt es so mit großer Sicherheit und ambulant die wegweisende Diagnose zu stellen. Da ein Großteil der Mikroverkalkungen harmlos sind, lassen sich so unnötige Operationen in Vollnarkose vermeiden. Sollte die stereotaktische Vakuumbiopsie allerdings einen bösartigen Befund ergeben, ist eine Nachoperation unumgänglich und kann dann in Ruhe geplant werden.

Für den Eingriff ist keine besondere Vorbereitung erforderlich. Lediglich Blut verdünnende Mittel müssen vorher abgesetzt werden. In diesem Fall sprechen Sie die Vorbereitung vorher mit dem zuständigen Arzt ab. Der Eingriff dauert wenige Minuten. Während dieser Zeit muss die Brust im Mammographiegerät fixiert sein. Auf Grund einer lokalen Betäubung ist die Gewebeentnahme schmerzlos. Im Anschluss an den Eingriff erfolgt noch eine abschließende Mammographie der Brust, um das Ergebnis zu dokumentieren. Ein anschließend angelegter Druckverband soll eine Nachblutung verhindern und kann wenige Stunden später entfernt werden. Am Tag des Eingriffes sollten Sie sich schonen. Am Folgetag können normale Tätigkeiten problemlos wieder aufgenommen werden. 

Terminvereinbarungen erfolgen über die Leitstelle der Brustsprechstunde des Interdisziplinären Brustzentrums am AGAPLESION MARKUS KRANKENHAUS.

Weiterführende Informationen zu Mammographie, Nachsorge-Mammographie, stereotaktische Biopsien bei unklaren Befunden und Mikrokalk finden Sie hier (PDF) ›

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